Cyber-Notfallcheckliste für Unternehmen
Mit der Cyber-Notfallcheckliste halten Sie fest, wer im Notfall informiert wird, wer entscheidet und welche Systeme zuerst wieder verfügbar sein müssen.
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Die Empfehlungen orientieren sich an den Leitfäden des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Alle Quellen finden Sie im Arbeitsheft.
Cyber-Notfallcheckliste
8 Seiten · ausfüllbare PDF
Das Arbeitsheft für Geschäftsleitung und IT: Kontakte, Zuständigkeiten und offene Aufgaben festhalten.
Arbeitsheft herunterladenCyber-Notfall-Sofortblatt
1 Seite · ausfüllbare PDF
Die ersten Schritte bei einem IT-Vorfall auf einer Seite. Zum Ausdrucken und Bereithalten am Arbeitsplatz.
Sofortblatt herunterladen
Hilfe für Geschäftsleitung, IT und Mitarbeiter.
Bei einem IT-Vorfall müssen Mitarbeiter wissen, wen sie erreichen und wie sie sich verhalten sollen. Das Sofortblatt hält die ersten Schritte auf einer Seite fest.
Mit dem Arbeitsheft bereiten Geschäftsleitung und IT die weiteren Abläufe vor. Es hilft Ihnen, Zuständigkeiten zu klären, Vorfälle zu dokumentieren und offene Aufgaben festzuhalten.
Das finden Sie im Arbeitsheft:
- Kontakte und Vertretungen für den Fall, dass Ihre IT ausfällt.
- Ein Vorfallprotokoll für Beobachtungen, Maßnahmen und Entscheidungen.
- Sieben Vorsorgefragen mit Platz für Nachweise und nächste Aufgaben.
- Eine 30-Minuten-Übung für Geschäftsleitung, IT und einen Fachbereich.
Was tun bei einem Cyber-Notfall?
Wenn Sie einen Vorfall vermuten, beginnen Sie mit diesen fünf Schritten. Nutzen Sie dafür ein nicht betroffenes Gerät oder einen Ausdruck.
Sind Menschen oder Anlagen in Gefahr? Befolgen Sie zuerst die vorgesehenen Sicherheitsabläufe. Schalten Sie Produktions- oder Sicherheitssysteme nicht pauschal ab.
Sofort melden
Rufen Sie Ihre IT oder den vereinbarten Dienstleister über einen sicheren Kontaktweg an. Sie müssen die Ursache dafür noch nicht kennen.
Arbeit stoppen
Nutzen Sie das verdächtige Gerät oder Konto nicht weiter. Melden Sie sich dort nicht erneut an und bestätigen Sie keine unerwartete Anmeldeanfrage.
Nicht eigenmächtig neu starten
Löschen, bereinigen oder setzen Sie nichts zurück. Ob das Gerät vom Netz getrennt oder abgeschaltet wird, regelt Ihr Notfallplan oder die verantwortliche IT.
Beobachtungen festhalten
Halten Sie Zeitpunkt, Gerät oder Konto, sichtbare Meldungen und Ihre bisherigen Schritte fest. Öffnen Sie verdächtige Inhalte nicht erneut.
Koordiniert handeln
Geschäftsleitung und IT stimmen Maßnahmen und Kommunikation ab. Legen Sie fest, wer Entscheidungen trifft und wer den Verlauf dokumentiert.
Werden gerade Daten verschlüsselt oder weitere Systeme angegriffen? Lassen Sie die IT sofort den Schaden begrenzen, während andere den Vorfall aufnehmen. Technische Maßnahmen übernimmt die zuständige IT nach Ihrem Notfallplan.
Sofortblatt herunterladenSo nutzen Sie die Checkliste im Unternehmen.
Wie nutzen wir die Checkliste?
Ergänzen Sie Kontakte und Zuständigkeiten gemeinsam mit Ihrer IT. Nutzen Sie das Vorfallprotokoll im Ernstfall und halten Sie zu den sieben Vorsorgefragen konkrete Aufgaben fest. Mit der 30-Minuten-Übung spielen Geschäftsleitung, IT und ein Fachbereich den Ablauf gemeinsam durch. Prüfen Sie Ihre Unterlagen regelmäßig und nach Änderungen, Übungen oder Vorfällen.
Was sollten wir offline bereithalten?
Halten Sie Sofortblatt, ausgefüllte Kontaktliste und Ihren Notfallplan unabhängig von Firmenkonto und Netzwerk bereit, zum Beispiel als Ausdruck an einem geschützten Ort. Ausgefüllte Unterlagen sind intern vertraulich und gehören nur in berechtigte Hände. Tragen Sie keine Kennwörter oder Wiederherstellungscodes in die Arbeitshilfe ein.
Ersetzt die Checkliste unseren Notfallplan?
Nein. Das Heft ergänzt Ihren eigenen Notfallplan und, wenn vorhanden, Ihr ISMS-Verfahren für Sicherheitsvorfälle. Es hilft bei Vorbereitung und Dokumentation. Zuständigkeiten, Entscheidungsbefugnisse und technische Wiederanlaufverfahren müssen Sie für Ihr Unternehmen festlegen. Die 30-Minuten-Übung ersetzt keinen technischen Wiederherstellungstest.
Machen Sie aus offenen Fragen einen Plan.
Besprechen Sie mit uns die offenen Punkte aus der Checkliste. Gemeinsam klären wir die nächsten Maßnahmen und den Umfang eines IT-Sicherheitschecks.
Bei einem laufenden Vorfall nutzen Sie Ihren vereinbarten Notfall- oder Supportkontakt.